Trauerreden

Vorab möchte ich dir eine Geschichte erzählen...

Eine Geschichte derjenigen, die an der Grenze zwischen Leben und Tod wirken. 

Und auch meinen Dienst als Todeshebamme beschreiben...

 

"In früheren Zeiten gab es Hebammen des Lebens und des Todes.

Die in ihrem Dienst dem Leben hingewandten, begleiteten die neuen Kinder dieser Erde ins Leben. Diese Hebammen gibt es auch heute noch und sie tun ihren Dienst, in aller Sichtbarkeit.

Doch die Hebammen der Sterbenden sind in Vergessenheit geraten.

Ihr Dienst war es, in den Tod zu begleiten. Den Seelen, die sich verabschieden, einen Raum der Möglichkeiten zu eröffnen. Den individuellen Weg der Seele freimachen, damit diese dann weitergehen kann. Auch nach schwersten Traumata und Krankheit, nach Schockerlebnissen und plötzlichen Toden.

Das Weitergehen einer jeden Seele kann ganz unterschiedlich sein. Manche bleiben aus freien Stücken auf Erden, um dem Stamm, der Familie als Ahnherrin oder -herr Halt gebend erhalten zu bleiben. Bis ihr Dienst erfüllt ist... Manche kehren in eine ihrer geliebten Seelenheimaten zurück. Unterschiedlichste Wege nach den großen Seelentoren der Erde werden hier beschritten. 

 

Ein weiterer Aspekt ihrer Aufgaben war es, diejenigen die weiterleben werden, auf den Tod des geliebten Menschen vorzubereiten. Sie zu begleiten,  Raum für Trauer, Lachen und Erinnerung zu geben. Auch die Begräbnisse fielen in den Aufgabenbereich der Hebammen des Todes."

Erinnerungen aus alter Zeit, ja.

Doch hier und heute scheint es ein Teil meines Dienstes zu sein, (Familien-) Angehörigen, den Sterbenden und bereits Verstorbenen erneut die "Hand" zu reichen. Wie ich es in vielen Leben bereits getan habe.

Zu begleiten, wo ich es darf und wie es für die jeweilige Person und Familie passend ist.  

Ich war den Toten schon immer sehr nahe, seit Kindheit an. Ich sehe und fühle auf der Erde gebliebene Seelen und kenne Wege, sie aus unfreiwilligen Erdverhaftungen zu lösen.

Ich spüre die Wanderungen der Seele, wenn Patientinnnen oder Patienten versterben, die ich zuvor im Krankenhaus betreut habe. Ich spüre ihr inneres Abschied nehmen, oft schon Wochen im voraus.

All das IST einfach. Und ich habe mit den Jahren gelernt, mit all diesen Wahrnehmungen umzugehen und auf meine Art zu begleiten, wenn es an der Zeit ist zu gehen. Und darüber hinaus... 

Was biete ich an?

Mein Dienst als Trauerrednerin

Angepasst an heutige Zeiten, kann ich meinem Dienst als Todeshebamme am besten als Trauerrednerin nachkommen.

Ich empfinde es als sehr wichtig und essentiell, dass die letzten Worte, die über einen geliebten Menschen gesprochen werden, seine Essenz und sein Wesen widerspiegeln. Damit ein Abschied in Würde, auch für die Angehörigen, leichter wird.

Über ein oder auch mehrere Gespräche mit nahen Angehörigen, werde ich tief in die persönliche Geschichte des/der Verstorbenen tauchen. Dabei trete ich auch mit der Seele des geliebten Menschen in Kontakt und darf somit Denjenigen/Diejenige in Ebenen begleiten, in die er/sie weiterzugehen hat bzw. möchte.

Um so einen weiteren Aspekt meines Dienstes gerecht zu werden.

Auch können letzte Worte der/des Verstorbenen an die Angehörigen zu mir getragen werden, die ich dann weiterzugeben habe. Doch das ist sehr individuell und manchmal ist da einfach nur Liebe, Stille und ein langsames sich Verabschieden vordergründig.

Beim Begräbnis werde ich dann, statt eines Pfarrers bzw. eines anderen Geistlichen, die Grabrede halten. Das ist dann der Abschluss meines Dienstes.

 


Kosten: 499€ inkl. allen Vorgesprächen (so viele, wie es braucht)

Ort: nach persönlicher Absprache (Raum Wien, Niederösterreich, Steiermark, Burgenland und Salzburg)

Anfrageformular Trauerrede